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Mit dem Rauchen aufzuhören ist eine sehr komplexe Aufgabe. Individuelle Voraussetzungen entscheiden letztendlich darüber, welche Methode geeignet ist, ob man einfach so aussteigen kann oder ob man Hilfe in Anspruch nehmen sollte.
Jemand, der mehr als 20 Jahre raucht, ist nicht mit einem 18-jährigen Raucher zu vergleichen. Aber nicht nur die eigenen Rauchererfahrungen sondern auch das soziale Umfeld und die Gründe, warum man aufhören möchte, spielen bei der Entwöhnung eine große Rolle. Je persönlicher die Gründe zum Aufhören sind, desto stärker ist auch die Motivation. Allgemeine Aussagen über die Schädlichkeit des Rauchens bewirken bei einem Raucher gar nichts, stärker motivierend sind persönliche negative Empfindungen, dem Rauchen gegenüber (z. B. das ohnmächtige Gefühl der Abhängigkeit). Aber ausschlaggebend für den Erfolg der Raucherentwöhnung sind persönliche positive Perspektiven, die durch das Nicht-mehr-Rauchen möglich werden.
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