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Entwöhnungsmethoden

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Kurzzeitig nicht zu rauchen, heisst noch nicht, dass man Nichtraucher ist. Entscheidend für die Beurteilung der Effektivität einer Behandlungsmethode ist die langfristige Abstinenzquote, also das Ergebnis nach 12 Monaten.

Der Spontanentschluss, das Rauchen aufzugeben, führt nur bei ca. 3% der Versuche zum Erfolg.

Mit Hilfe von Nikotinersatzpräparaten liegt die Erfolgsquote zwischen 10 und 15%, beim Einsatz verhaltenstherapeutischer Selbsthilfemanuale (z. B. Bücher und Nichtraucherbroschüren) steigt die Erfolgsquote auf 15 bis 20%. Bessere Ergebnisse werden mit verhaltenstherapeutische Gruppenberatungen erzielt - hier liegt die Erfolgsquote immerhin schon bei bis zu 25%. Die Kombinationsbehandlungen aus Verhaltenstherapie und Nikotinsubstitution erzielen Erfolgsquoten von bis zu 35%.

Das Medikament Bupropion (Zyban) ist seit Juli 2000 in Deutschland zugelassen. Während der Einnahme soll es das Rauchverlangen vermindern; die vermutete Wirkung der Substanz liegt in einer Regulation von Botenstoffen im Gehirn. Allerdings ist das Medikament nicht ganz harmlos, da es häufig als Nebenwirkungen Schlafstörungen und Schwindelanfälle hervorruft. Die Erfolgsquote wurde mit 20% angegeben.

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Mit dem Rauchen aufzuhören ist eine sehr komplexe Aufgabe. Individuelle Voraussetzungen entscheiden letztendlich darüber, welche Methode geeignet ist, ob man einfach so aussteigen kann oder ob man Hilfe in Anspruch nehmen sollte.

Jemand, der mehr als 20 Jahre raucht, ist nicht mit einem 18-jährigen Raucher zu vergleichen. Aber nicht nur die eigenen Rauchererfahrungen sondern auch das soziale Umfeld und die Gründe, warum man aufhören möchte, spielen bei der Entwöhnung eine große Rolle. Je persönlicher die Gründe zum Aufhören sind, desto stärker ist auch die Motivation. Allgemeine Aussagen über die Schädlichkeit des Rauchens bewirken bei einem Raucher gar nichts, stärker motivierend sind persönliche negative Empfindungen, dem Rauchen gegenüber (z. B. das ohnmächtige Gefühl der Abhängigkeit). Aber ausschlaggebend für den Erfolg der Raucherentwöhnung sind persönliche positive Perspektiven, die durch das Nicht-mehr-Rauchen möglich werden.

Mit dem Rauchen aufzuhören bedeutet auch, Einkehr bei sich zu halten und sich mit seiner Sucht auseinanderzusetzen. Verdrängen und Unterdrücken führen meistens nicht ans Ziel. Im Gegenteil, durch Unterdrücken des Rauchverlangens wird die Sucht sogar noch gestärkt.

Persönlich betreute, verhaltenstherapeutische Nichtraucherkurse ggf. auch in Kombination mit Akupunktur oder Nikotinkaugummis bieten vielen Rauchern die Möglichkeit, sich dauerhaft von der Sucht zu lösen. Mittlerweile werden solche Kurse auch bei Volkshochschulen oder aber im Internet ( www.kicknic.de ) angeboten. Die Kursgebühren liegen häufig deutlich unter den Kosten für Zigaretten und sind somit für jeden Raucher finanzierbar.

Unser Tipp:
Nahrungsoptimierung zur Gesundheitsvorsorge und einer erhöhten Leistungsfähigkeit.