rauch-stopp.kl02
Home
Rauchen aufhören
Verhalten von Aufhörwilligen
Motivation
Entwöhnungsmethoden
Nikotinabhängigkeit
Nachteile des Rauchens
Passivrauchen
Gewichtszunahme
Forum
Nützliche Infos im www
Buchempfehlungen
Webkatalog
Impressum
kicknik468x60

Rauchen aufhören

Es gibt viele Gründe, um mit dem Rauchen aufzuhören: Angst vor den gesundheitlichen Schäden, die Familie, das Geld, aber auch der Wunsch wieder frei von der Sucht leben zu können.

Wieso ist es trotz der guten Vorsätze so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören?
Viele Menschen (ob Raucher oder Nichtraucher) sind der Meinung, Rauchen ist lediglich ein Laster, mit dem man jederzeit aufhören kann, wenn man nur richtig will. Leider stimmt das so nicht. Sicher gibt es Raucher, die von Heute auf Morgen “einfach so” aufhören. Bei manchen Menschen ist das Rauchen nicht so tief im Bewusstsein verankert wie bei anderen - es sind also nicht alle Menschen gleich abhängig. Die meisten Menschen jedoch, so fand British American Tobacco bereits 1980 heraus, können eben nicht einfach aufhören, sie rauchen “fremdbestimmt” weiter. Vermutlich ist vielen Rauchern ihre Abhängigkeit nicht bewusst, denn bei Befragungen war ein Großteil der Raucher der Meinung, jederzeit mit dem Rauchen aufhören zu können. Lesen Sie hier mehr über das Verhalten von Aufhörwilligen....

Tatsächlich scheitern laut WHO 97 % derer, die ohne Vorbereitung einen Aufhörversuch unternehmen innerhalb relativ kurzer Zeit. Je intensiver die Vorbereitung auf den Rauchstopp und je persönlicher die Betreuung, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, sich aus der Nikotinabhängigkeit zu befreien. Das Tückische an der Nikotinsucht ist nämlich nicht die Körperliche Abhängigkeit, welche meist nur schwach ausgebildet ist, sondern die emotionale also psychische Abhängigkeit.

Entscheidend für die erfolgreiche Raucherentwöhnung ist, dass man sich bewust wird, dass der Prozess des Aufhörens eine ganze Weile dauert. Man muss also Durchhaltevermögen und Motivation mitbringen, aber auch den Glauben an sich selbst haben.
Es werden verschiedene Entwöhnungsmethoden angeboten. Man sollte nicht auf den schnellen Erfolg schielen, sondern auf die Nachhaltigkeit der Methode. Eine gesunde Skepsis gegenüber sogenannten “Wundermitteln” ist sicher nicht fehl am Platz.

Auch wer schon einige erfolglose Aufhörversuche hinter sich hat, sollte diese als einen Entwicklungsprozess sehen und sich nicht durch Fehlschläge entmutigen lassen. Wer das Prinzip seiner Abhängigkeit von der Zigarette verstanden hat, wird sich auch davon lösen können.

Aufhören lohnt in jedem Fall. Bereits nach wenigen Minuten erfährt der Körper die ersten positiven Reaktionen.

nach 20 Minuten:

Der Puls sinkt. Hände und Füße werden besser durchblutet.

nach 8 Stunden:

Das Blut kann wieder mehr Sauerstoff transportieren.

nach 24 Stunden:

 Rückgang des Herzinfarktrisikos

nach 48 Stunden:

Geschmacks- und Geruchssinn verbessern sich.

2 - 12 Wochen:

Der Kreislauf stabilisiert sich. Die Lungenfunktion verbessert sich.

1-9 Monate:

Die Atemwege werden wieder frei. Das Immunsystem wird gestärkt.

nach 1 Jahr:

Das Risiko einer Herzkranzgefäßverengung verringert sich. um 50%.

nach 5 Jahren:

Das Krebsrisiko (Mund, Lunge, Luft- und Speiseröhre vermindert sich um 50%; das Risiko eines Herzinfarktes ist kaum höher als bei einem Nichtraucher.

nach 10 Jahren:

Das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken ist nicht mehr höher als bei einem Nichtraucher.

Hier noch ein weiterer Tipp:
Zwecks schneller Heilung von operativen Eingriffen sollte man sich in jedem Falle das Rauchen abgewöhnen.